Eine Spurensuche zur Reformationsgeschichte


Einen prägenden Abschnitt der Reformationsgeschichte in Oberbayern finden wir nicht im 16. Jahrhundert, sondern erst viel später am Ende des 19. und vor allem ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, als protestantische Christen verschiedener Kirchen in größerer Zahl nach Oberbayern kamen. Ein besonders spannender Aspekt dabei ist die Zuwanderung einiger evangelisch-methodistischer Familien aus Württemberg 1882 in den Raum Holzkirchen/Otterfing.

Wie war das damals, als sich Katholiken und Protestanten zum ersten Mal begegneten. Wie entwickelte sich das evangelische Leben. Wie wird die Ökumene heute gelebt.Der Erzählnachmittag stellt die Geschichte dieser Familien und die Besonderheiten der methodistischen Frömmigkeit, z.B. die „Stubengottesdienste“ in den Bauerhöfen, vor. Christen aus den verschiedenen Kirchen erzählen biographisch von den Vorurteilen und dem Schwierigen zwischen den Konfessionen am Anfang und über die positiven ökumenischen Entwicklungen bis heute.Eine evangelisch-methodistische Andacht und ein gemeinsamer Imbiss schließen die Veranstaltung ab.

Begegnungsgeschichten der Konfessionen im Raum Otterfing / Holzkirchen / Dietramszell / Sauerlach am Samstag, 21. Oktober 2017
15.30 Uhr – 19.30 Uhr

in der Evangelisch-methodistischen Landgemeinde in Otterfing, Kölblweg 6

Veranstalter sind der Diözesanrat der Katholiken - Sachbereich Ökumene sowie die Evangelisch-methodistische Landgemeinde in Otterfing. 

Moderation: Christof Langer, Pastoralreferent am KBW Miesbach
Flyer zum Download

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