Die Freiluft-Kathedrale- Ein Jahresrückblick

Corona schenkt Hartpennig Freiluft-Kathedrale
ein paar ANDERE Gedanken

Wer hätte das gedacht? Der unheimliche unsichtbare Feind Corona lässt in einer großen Not ein neues Bauwerk entstehen! Es ist ein Bauwerk nicht aus Steinen, deswegen sehr flexibel und leicht dem entsprechenden Fest zu schmücken.
Die „Kathedrale“ ist meist im Schulhof verortet, aber auch am Prozessionsweg zu Fronleichnam und dem Weg durch Hartpenning am Patrozinium, am Rummelstadl, am Sufferloher Frauenbergl und vor dem St. Bartholomäus-Kircherl, am Kirchberg.
Überall dort kommen Gottes(dienstbe)sucher zusammen, um an  Sonn- und Festtagen zu beten, zu singen und Gott die Ehre zu geben.

Dass da einiges an Vorarbeit nötig ist, verwundert nicht!
Aber was erstaunt, ist eine feste Truppe, die sich rechtzeitig einfindet, um nicht nur den Altar und das Nötige für die unterschiedlichen gottesdienstlichen Angebote herzurichten, das E-Piano einsatzfähig zu machen, Sonnen- und Windschutz und für die allermeisten Mitfeiernden Stühle aufzustellen.
Alles unter Berücksichtigung der Corona- Vorschriften.

Was dabei geworden ist: Staunen, wie Viele einfach mithelfen, zupacken,
Staunen auch über die Beständigkeit und Zuverlässigkeit des Zusammenhelfens, Gespräche, nicht nur organisatorischer Art,
Fühlen, wir tragen miteinander zum spirituelles Leben in unserer Pfarrei bei.

Ja, wer hätte das gedacht:
Der Kirchturm ist noch immer ohne seine Spitze!
Dafür aber ist viel Leben – anders als gewohnt – zu spüren:
als der „andere“ Kreuzweg durch Hartpenning und dessen Fluren nicht nur Kinder mobilisiert hat,
als zu Ostern in der Kirche das geweihte Osterlicht und Osterwasser für den Hausgottesdienst abgeholt werden konnte,
als an Fronleichnam jeder persönlich seine Prozession von Station zu Station gehen und ein Gebet mitnehmen konnte,
als wir dann am Abend ein „anderes“ Fronleichnamsfest mit Umgang und Segen im Schulhof und
eine Maiandacht am Rummel-Kreuz gefeiert haben,
als die „Ewige Anbetung“ mit Möglichkeit zu einem persönlichem Gebet anders stattfand,
als ein "Abendgebet mit Ausblick" den großen Frauentag anders beendete, …

Wie sagte doch Sebastian Ortner SJ in seiner One-Minute-Homilie:
„Wir“ kann einiges in Bewegung setzen, … schenkt die Erfahrung der erfüllenden Gemeinschaft. Da siehst du, was wir zustande bringen, wenn wir zusammenhalten.

Ganz im Sinne von Jesus zeigt die „Freiluft-Kathedrale“:
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!
                                                                                                        Philomena Hausner

Gottesdienste

Kein 3G beim Gottesdienstbesuch, FFP2 Masken, Singen ist erlaubt, Abstand weiterhin 1,5m zum nächsten Haushalt.

Die Samstagsvorabendgottesdienste und das Adventamt im Dezember werden zum Schutz für Sie und andere vor Corona wegen der besseren Abstandsmöglichkeiten in der Adventszeit wieder in St. Josef stattfinden. Bitte beachten Sie die Termine im Kirchenanzeiger und in der Zeitung.

Gottesdienste feiern und gestalten in der Coronazeit

Wir können noch gemeinsam Gottesdienste in unseren Kirchen feiern. Dabei beachten wir die nötigen Maßnahmen, um uns gegenseitig vor Ansteckung zu schützen: immer einen Mund-Nasen-Schutz (FFP2) tragen;  beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände desinfizieren; stets Abstand halten und den Gottesdienst nur besuchen, wenn wir keine Erkältungssymptome spüren.

Es ist aber auch möglich, Gottesdienste zu Hause zu feiern und – wenn auch nur virtuell – gemeinsam mit anderen in nah und fern zu singen und zu beten: dank Fernsehen, Radio und Internet.

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